Ein Tag im Tagliamento / Italien

Wie bereits letztes Jahr entschlossen wir uns auch heuer wieder zu einem Ausflug in den Tagliamento. Ausserdem war es Adi ja damals nicht vergönnt bis zum Fluss zu kommen, da sein Landy auf der Anfahrt bereits streikte.
Doch diesmal ging alles gut und Adi, sein Bruder und ich entschlossen uns wie im Vorjahr unsere Zelte auf dem Campingplatz in Tramonti di Sotto aufzuschlagen. Im Vorfeld unserer Planungen hatten wir etwas von einem Campingverbot am Fluss gehört und uns auch aus diesem Grund dazu entschieden. Davon war allerdings am Samstag, als wir ins Flussbett fuhren, nicht viel zu sehen - anscheinend war halb Graz dort versammelt und auch sonst eine ganze Menge Offroadfans aus Österreich, Deutschland und Italien.

Zuerst schien es uns als gäbe es überhaupt kein Wasser im Flussbett, aber wir wurden doch noch fündig ;o))
Wir folgten dem Flusslauf etliche Kilometer flussabwärts, bis auch das letzte Wasser zwischen den Steinen versickerte und drehten danach wieder um. Interessanterweise war das Wasser oberhalb unseres Einstiegs noch so viel, dass es für uns doch einige Stellen gab, an denen wir dann lieber wieder den Rückzug antraten ... nicht zuletzt auch aufgrund der starken Strömung. Ausserdem hatte ich weder einen Schnorchel an meinem Td5 installiert, noch das Steuergerät vor jeglichem Wassereinbruch geschützt und war daher lieber vorsichtig - obwohl der Reiz immer etwas mehr zu probieren schon stark war ;o)
Wir fanden dann noch ein nettes Wasserloch mit schlammigem Untergrund, das Adi letztendlich zum Verhängnis wurde: Er fuhr sich darin fest und dummerweise stand dabei das Wasser bis Sitzhöhe. Bis ich ihn wieder herausgezogen hatte, war das schlammige Wasser in all seine Stauräume unter den Sitzen und seinen Laderaum mit Inhalt eingedrungen. Wir mussten also noch seinen Landy trocken legen, was für einige heitere Szenen sorgte. Glücklicherweise war der Schaden bei ihm nicht allzu groß ... ein paar Kassetten und ein Ampere-meter wollten danach nicht mehr so recht.

Am nächsten Tag traten wir den Heimweg wieder an und erreichten Graz am Abend alle wohlbehalten mit intakten Fahrzeugen (was ist mit einem über 30 Jahre alten Fahrzeug ja nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist).

Hier die ersten Fotos:

>>>  Und hier gibt´s einen netten Videoclip zum Downloaden (5,6 MB)

 

 

       

 

       

 

 

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